Mir wurde letztlich unterstellt, ich sei ein Frauenfeind, ein Arschloch und noch einiges mehr. All das aufgrund eines oder mehrere Texte, die ich hier veröffentlicht habe. Deshalb werde ich ein paar Sätze zu diesen Beschuldigungen sagen:
!. Natürlich steckt in jedem Text ein wenig Persönliches. Ich säße vor einem weißen Papier müsste ich mir alles aus den Fingern saugen und schließlich bin ich nicht Steven King. Allerdings sind all die autobiographischen Inhalte, welche auch immer das sein sollen, weitaus schlimmer und dramatischer dargestellt, als sie es in Wirklichkeit sind. Schreiben soll neben dem Frust, der einem zum Schreiben bringt, auch etwas spaß machen. Das würde es aber nicht, gäbe ich nur das wieder, was ich wirklich empfunden oder erlebt habe. Nur weil ich in einem Text etwas anspreche oder einer Figur, die nicht immer ich selbst sein muss, eine festgelegte, unabänderliche Meinung verpasse, muss es nicht bedeuten, dass ich die Meinung so oder ähnlich vertrete. Wer würde sich ein Buch kaufen, wo alles und jeder genau dem flachen und langweiligen Schema der wirklichen Welt entspricht? Wenn ich eine Problem mit einer Frau habe, schreibe ich es übertrieben dargestellt und nicht so harmlos, wie es vielleicht war. Das ist halt meine Art. Deswegen bin ich doch noch kein Arschloch.
2. Wenn sich jemand von einen oder mehreren Texten negativ angesprochen fühlt, dann sollte er sich einen Moment zurücklehnen und darüber nachdenken, dass es bestimmt auch genauso viele gibt, denen er gefällt, weil der Text sie positiv anspricht.
3. Zu guter letzt ist es jedem selbst überlassen, was er in seinem Blog schreibt. Wenn es jemanden nicht gefällt, dann soll er die Seite schließen und sich eine neue suchen, die ihn positiv anspricht. Ich bleib dabei: Meine Sprache, meine Gedanken, meine Art sie festzuhalten.
Mit bester psychologischer Analyse von Marla Singer, die mich anhand dieser Texte zum Arschloch degradierte. Dir auch vielen Dank=P