Die Umstände werden umgangen, sie werden von uns allen gemieden, doch meidet man sie, büßt man mit dem Leben.
Es begann eines Tages, als sich die Gemeinde von Ludina in der Gemeindescheune zur „Großen Zählung“ sammelte. Die Weißen und deren junge Begleiterinnen sollten als die Ältesten und an Wissen reich Beschertesten die Macht, die sie besaßen, und das blühende Leben dieser Gemeinde ausstrahlen, wie stark diese Gemeinde doch war, wie viel Mann in ihr stecken musste. Macht machte sie dumm und gierig, wie es nur alte Männer sein konnten. Und in den Gesichtern dieser Mädchen an ihrer Seite, nicht älter als 15, strahlte es nicht, sie verschlossen krampfend Tränen und Leid hinter ihrer künstlichen Freud. Jeder Mann dieser Gemeinde wusste um die Finsternis, die diese Weißen um ihre Töchter brachten, doch schien ein jeder dieser Männer, es nicht sehen zu wollen. Sie, die Weißen, saßen ganz nah vor dem Zählerpult, an dem 5 Knappen, geboren, ausgebildet nur für diesen einen Tag – es war ein dunkler Tag dessen Wolken wie Wellen auf die Gemeinde zurollten - nur zum Zählen der Namen und der Verkündung des Ergebnisses. Phänomene, Löcher inmitten einer Schäfchenwolkenfrond, die bereits Tage zuvor Unheil beschwörend über sie alle trat, die Menschen erschaudern ließ.
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