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Der Autor versichert, dass die auf ArtisteyeLive geposteten Texte nicht autobiographisch zu sehen sind und es sich um erfundene Geschichten und Begebenheiten handelt.

Donnerstag, 14. April 2011

Routine

Ein mir bekanntes Geräusch weckte mich aus einem noch bekannteren Traum ohne Sorgen und Nöte, den ich gerne hätte weitergeträumt. Vielleicht könnte ich einfach weiterschlafen, wenn dieses Geräusch nicht wäre. Es liegt unten und brummt, vibriert und stört mich, also raffe ich mich mit schwerfälligem Griff zum Bettgitter auf, sorge dafür aufrecht zu stehen. Es fällt mir deutlich schwer, den behutsamen, warmen Brotkasten zu verlassen - muss einfach sein. Ich greife blind irgendeinen Halt, lass mich eigentlich nur fallen, doch es scheint wie gewolltes Herabsteigen. Ich schnappe mir ein kleines schwarzes Kästchen, es ist ein Handy. Auf dem Display erscheint eine Zeit, 8 Uhr blinkt auf, ich glaub ich sehe nicht richtig und wende meinen Blick auf anderes mir Zeit sagendes Gerät, dem Wecker, der wohl noch auf dem Bett liegt, da ich ihn nicht auf dem Schreibtisch sehe. Ich greife auf mein Bett, wische blindlinks hin und her und erhasche meinen Wecker, der sich mit derselben Zeit schmückt.

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